07.10.2011 (18:00): Pressemitteilung des Art Canrobert e.V.
Art Canrobert e.V. besteht E-Check – Keine Hygienemängel
Veranstaltungsverbot war unbegründet – Harsche Kritik an der Elektroinstallation haltlos
Das Veranstaltungsverbot, das Art Canrobert e.V. im Juni 2011 wegen angeblicher Hygienemängel und „unfachmännisch angezapften Elektroninstallationen“ verhängt wurde, stellt sich nach den heute abgeschlossenen Überprüfungen als absolut haltlos dar. Nachdem bereits vor Wochen die Kontrollen des Veterinärsamtes, des Hochbauamtes, des Ordnungsamtes, sowie des Eigenbetriebs Wohnungswirtschaft allesamt ohne festgestellte Mängel abgehakt wurden, erhielt der Verein Art Canrobert e.V. heute das Siegel für eine absolut fachmännische Elektroinstallation.
Direkt im Anschluss einer unangekündigten „Begehung“ der Vereinsräume, über die nicht einmal die Vorstände informiert wurden, hatte die Stadtverwaltung dem Verein die Nutzung seiner Vereinsräume für Veranstaltungen mit sofortiger Wirkung gänzlich untersagt. Als Begründung wurden undefinierte „Hygienemängel“ sowie „angezapfte Elektroinstallationen“ angeführt. Art Canrobert e.V. musste daraufhin nicht nur das für den nächsten Tag geplante Konzert in letzter Minute absagen, sondern auch sein jährliches Festival, sowie die traditionellen Aktionstage in diesem Jahr ersatzlos streichen. „Ein solches Veranstaltungsverbot trifft einen Verein, welcher sich zur Aufgabe gemacht hat, Jugendlichen eine Plattform und kreativen Freiraum zu bieten, sehr hart. Hunderte ehrenamtliche Arbeitsstunden hatten wir bereits in die Organisation der geplanten Konzerte, des Festivals und der Aktionstage investiert. Den Mitgliedern gegenüberzutreten und ihnen mitteilen zu müssen, dass ihre Arbeit auf Grund von Vorwürfen, die sich nicht erst heute als völlig überzogen darstellen, zunichte gemacht wird, hat mir auch persönlich sehr weh getan,“ so Patrick Hammer im Namen der Vorstandschaft. „Umso mehr hat uns die Solidarität, die dem Verein in dieser Zeit entgegengebracht wurde, gestärkt. So können wir zumindest, was die rasant ansteigende Mitgliederzahl anbetrifft, auch etwas Positives aus diesem ansonsten nahezu skandalösen Veranstaltungsverbot, ziehen. Dies belegt, dass auch wenn uns von der Stadt zum wiederholten Male Steine in den Weg gelegt werden, die ortsansässigen Jugendlichen unsere Arbeit wertschätzen und unterstützen. “, so Hämmer weiter.
Das „E-Check“ Siegel, das seit heute an dem Sicherungskasten des Vereins klebt, zeugt davon, dass keine einzige Elektroleitung unfachmännisch verlegt ist. Der Vorwurf, Art Canrobert e.V. hätte Leitungen „angezapft“, ist falsch und die konstruierte „akute Gefahr für Besucher/innen“, die zum Verbot aller Veranstaltungen geführt hat, hat nie bestanden. Damit erweitert sich die Liste von Hürden, die der Verein in den vergangenen Jahren auf Grund von politischen Entscheidungen nehmen musste um ein weiteres Kapitel. Die anderen Überschriften lauten:
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- „Verkauf des versprochenen Vereinsheims auf dem Canrobert-Gelände“,
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- „Streichung des Festivals in Kooperation mit dem Jugendtreff“,
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- „Planung dem Verein die Miete um 890 % zu erhöhen“
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- „Verdoppelung der Vereinsmiete bei Streichung der Nebenkostensubventionen“
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- „Einfügen von rechtlich und moralisch bedenklichen Klauseln in den neuen Mietvertrag, statt Verlängerung des alten Mietvertrages“
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- und „Haltlose Unterstellungen und Abmahnung“
Und auch schon die zukünftigen Überschriften zeichnen sich ab, wenn wir aus der Zeitung die Spekulationen über unser Vereinsheim vernehmen müssen und erkennbar wird, dass lediglich zwei Vereinen im Zuge der Vereinsförderrichtlinien die Mieten tatsächlich erhöht werden: Nämlich nur denjenigen Vereinen, die in der Karlstraße 23 ansässig sind.
„Für den Verein Art Canrobert e.V. geht mit Abschluss des E-Checks eine müßige Zeit vorüber“ so Hammer, der sich wünscht, dass dieses Ende auch einen Anfang darstellt. Der gemeinnützige Verein erhofft sich nämlich, dass zukünftige Kontakte mit der Stadtverwaltung fair und auf Augenhöhe stattfinden.
Korrektur zur oben stehenden Pressemitteilung vom 09.10.2011 (12:00 Uhr)
nachfolgend möchten wir Sie auf einen Fehler in unserer Pressemitteilung vom 07.10.2011 aufmerksam machen. Wir hatten dort geschrieben:
„Nachdem bereits vor Wochen die Kontrollen des Veterinärsamtes, des Hochbauamtes, des Ordnungsamtes, sowie des Eigenbetriebs Wohnungswirtschaft allesamt ohne festgestellte Mängel abgehakt wurden, erhielt der Verein Art Canrobert e.V. heute das Siegel für eine absolut fachmännische Elektroinstallation.“
Das Veterinärsamt war zwar zu den Kontrollen eingeladen worden, hatte den Termin aber abgesagt. Die Kontrolle der Hygiene wurde daraufhin von anderen fachkundigen Mitarbeitern der Stadtverwaltung übernommen. Wir bitten Sie diesen Umstand zu entschuldigen und in Ihrer Berichterstattung zu berücksichtigen.
28.09.2011: Die Presse weiß mehr als wir,... immerhin wird angekündigt, dass man die Infos, die man heute der Presse gibt auch uns (in absehbarer Zukunft) mitteilen werde,... danke!

23.09.2011: Und damit steht fest: Mieterhöhungen nur für zwei Vereine,....

20.08 Pressedokumentation
zum Vrgrößern bitte auf die Artikel klicken. Wie bereits auf dem Plenum am 12.08.2011 beschlossen, werden wir uns nicht weiter öffentlich zu Leserbriefen von Herrn Fries äußern.

19.08 Neues vom Veranstaltungsverbot,...
Heute fand eine (diesmal angekündigte) Begehung unserer Vereinsräume statt. Der Eigenbetrieb Wohnungswirtschaft, das Ordnungsamt, der Hausmeister der Karlstraße 23, sowie das Gesundheitsamt haben unsere Räume inspiziert. Wir sind darauf gespannt, ob damit das Thema endgültig vom Tisch ist oder nicht,... Sobald es etwas neues gibt, erfahrt Ihr es zuerst hier!
Wir haben einige sehr lesenswerte (!) Leserbriefe hochgeladen, die bereits am 15.08. bzw. 16.08. in den BNN abgedruckt wurden:
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| Leserbriefe vom 15.08.2011 (BNN)zum Vergrößern bitte auf den Artikel klicken |
Leserbrief vom 16.08.2011 (BNN)zum Vergrößern bitte auf den Artikel klicken |
18.08 Art Canrobert e.V. gelöscht
Offensichtlich auf Grund unserer Stellungnahme vom 09.08.2011 reagierte die Stadt Rastatt jetzt. Das Bild des "Art & Action Festivals", das der Verein Art Canrobert e.V. mit der Stadt Rastatt gemeinsam ausgerichtet hatte, ist kommentarlos von der Jugendseite der Stadt verschwunden. Jetzt werden nur noch Kinder in der Rubrik der Städtischen Angebote abgebildet.
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| Homepage der Stadt Rastattam 07.08.2011 |
Homepage der Stadt Rastattam 18.08.2011 |
17.08: Pressedokumentation

13.08: Pressedokumentation und Radiobeitrag
Beiträge aus den BNN (vom 13.08.2011)
Aus dem BT (vom 13.08.2011)

Podcast vom SWR 4 über unsere Küche, Beginn bei 3:56 Minuten
http://mp3-download.swr.de/swr4/bw/regional/baden/podcast/20110809-1703.6444m.mp3
12.08: Pressedokumentation und Richtigstellung vom 12.08.

Richtigstellung des Vereins Art Canrobert e.V.
Zu dem Leserbrief „Die andere Seite der Jugendkultur“ von Edgar Fries, Flößerstraße 5/1 in Rastatt vom 12.08.2011 möchten wir folgende Richtigstellung abgeben: Vorwort:
Herr Edgar Fries zeigte sich, nicht nur gegenüber dem Verein Art Canrobert e.V., in den letzten Jahren als einziger, dafür aber regelmäßiger Beschwerdeführer. Mehrfach hat der Verein Art Canrobert e.V. Herrn Fries schon schriftliche Stellungnahmen zu seinen Vorwürfen abgegeben und ihm direkte Ansprechpartner im Verein benannt. Noch nie hat Herr Fries von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sich bei vermeintlichen Vorfällen direkt an die Ansprechpartner zu wenden. – Vielmehr platziert Herr Fries seine Anschuldigungen - ohne Beweise - oft Monate nach den angeblichen Vorfällen. Herr Fries nimmt uns damit jede Möglichkeit, seine oft unhaltbaren Anschuldigungen zu entkräften. Herr Edgar Fries führt an:
„Die Umnutzung von Toiletten zu Küche und Raucherzimmer hat Konsequenzen: Die Jungs pinkeln im Freien, vorzugsweise gegen die Wand des Heizungsgebäudes“
Richtigstellung: Selbstverständlich stehen allen Besuchern weiterhin voll funktionsfähige Toiletten zur Verfügung. Der Umbau der Damentoilette hat wohl kaum zur Folge, dass sich männliche Besucher im Freien erleichtern müssen. Wir halten es für abwegig, dass Besucher, trotz funktionierender Toiletten, sich vorzugsweise im Freien, an einem auf der anderen Gebäudeseite liegenden Heizungsgebäude, erleichtern. Wir möchten auch ausschließen, dass weibliche Gäste sich in unserem Hof, an dem Heizungsgebäude erleichtern.
„[…] man klettert auch mal aufs Dach und unterhält sich mit denen, die sich unten erleichtern“
Richtigstellung: Der Verein Art Canrobert e.V. besitzt keine Schlüssel für das obere Stockwerk des SWI-Gebäudes. Es ist weder dem Verein, noch Mitgliedern oder Besuchern rein technisch möglich auf das Dach des Gebäudes – vorausgesetzt man besitzt keinen Kranwagen – zu gelangen.
„an der Rampe wird Fußball gespielt, dass es knallt, es wird getrunken, gegrillt und gesungen“
Richtigstellung:Es ist richtig, dass manchmal in unserem Hof Fußballgespielt wird. Dass es sich dabei aber zumeist um Kinder handelt, die mit dem Verein Art Canrobert e.V. absolut nichts zu tun haben, führt Herr Fries hier nicht an. Wir spielen und besitzen weder Fußball noch Tore. Die übrigen Vorwürfe sind für uns auf Grund mangelnder Verursacherangaben („es“) und Zeitangaben nicht nachvollziehbar, so dass wir hierzu keine Aussage treffen können. Immerhin wird das Gebäude von mehreren Vereinen benutzt, die alle schon einmal gegrillt haben. Wir fragen uns warum hier bei besagten Problemen nicht sofort der Verein –sofern er es zu verantworten hat- kontaktiert wird.
„Bei den Bad Taste Partys erreicht die Musik körperverletzende Lautstärken“
Richtigstellung: Die letzte Bad-Taste-Party fand Anfang Januar statt. Dass es seit diesem Zeitpunkt offensichtliche keine weiteren Beschwerden mehr gab, zeigt, dass sich unsere Umbaumaßnahmen (ab Februar) und der damit verbundene Lärmschutz bewährt haben.
„Ein andersmal wird einer Frau, die nachts um 3 Uhr um die Durchfahrt in der Flößerstraße bittet, Bier ins Auto geschüttet“
Anmerkung: Sehr geehrter Herr Fries, woran machen Sie fest, dass das Besucher unseres Vereins waren? Wann ist dies vorgefallen? Offensichtlich fand dieser Vorfall nicht einmal auf unserem Gelände statt. – Ist Ihnen bewusst, dass diese Straße auch für Besucher des Hopfenschlingels oder ehemaligen Stefan´s als Weg zum Bahnhof genutzt wird?! Warum machen Sie – sollte es so vorgefallen sein – nicht von der Möglichkeit Gebrauch an Ort und Stelle einen Verantwortlichen des Vereins anzurufen? Sie haben die Kontaktdaten!
„Auch der Normalbetrieb der Jugenddisco störte in der Nacht, weil er mangels Lüftungsanlage bei offenem Fenster stattfand “
Art Canrobert e.V. veranstaltet keine Jugenddisco. Seit den Umbaumaßnahmen sind die einzigen Fenster, die wir in Richtung der Flößerstraße öffnen können, die unseres Trainingsraumes. Hantelbänke und Ausdauerräder stören hier sicherlich niemanden bei seiner Mittagsruhe. Diese von Ihnen angeführten Ruhestörungen liegen demnach auch schon bis mindestens Februar zurück und beweisen, dass unsere Lärmschutzbemühungen seit dem Erfolg haben.
„gleiches gilt für die Vereine Domovina und dem Jiu-Jitsu Verein“
Diese Aussage bekräftigt uns nur in der Annahme, dass Herr Fries offensichtlich nicht in der Lage ist zwischen Besuchern des Art Canrobert e.V. und anderen Vereinen zu unterscheiden.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme, Richtigstellung und Veröffentlichung Gez. Art Canrobert e.V. in Namen aller Mitglieder
11.08: Pressedokumentation vom 11.08.2011
Durch einen Klick könnt Ihr die Presseartikel vergößern.
Information in eigener Sache: Leider schaffen wir es zeitlich nicht wie angekündigt die Dokumente heute zu veröffentlichen; Die ganzen Presseanfragen, aber auch Strategiesitzungen und Co haben einfach deutlich mehr Raum in Anspruch genommen, als gedacht. Wir möchten die Dokumente aber nicht unkommentiert veröffentlichen, weshalb wir uns für eine Veröffentlichung am Samstag entschieden haben.
 
10.08: Pressedokumentation vom 10.08.2011
Durch einen Klick könnt Ihr die Presseartikel vergößern.
 
09.08 :Stellungnahme des Vereins Art Canrobert e.V. vom 09.08.2011(PDF-Version)
Bezugnehmend auf die Berichterstattung in den lokalen Tageszeitungen vom 09.08.2011 gibt der Verein Art Canrobert e.V. nachfolgen folgende Stellungnahme ab:
Der Verein Art Canrobert e.V. nutzt als selbstverwalteter Jugendverein ein ca. 430 qm großes Vereinsheim in der Karlstraße 23. Insgesamt 186 Jugendliche, darunter 33 Bandmitglieder (7 Verschiedene Bands) sowie 2 Künstler nutzen diese Räumlichkeiten als Wirkungsstätte. Die Vereinsräume werden überdies für Theateraufführungen, Workshops, Kleinkonzerte, als Werkstätte, Kraftraum und Treffpunkt genutzt.
Im Zuge der Fortschreibungen der Vereinsförderrichtlinien, die zeitweise eine Erhöhung der Mieten um bis zu 890 % in ihrer Entwurfsfassung vorsahen, erhöhte sich der Mietpreis für Art Canrobert e.V. auf die in der städtischen Pressemeldung angegebenen Beträge von rund 1000 € (warm) was einer effektiven Erhöhung um ca. 115 % entspricht. Diese Entscheidung wurde vom Rastatter Gemeinderat gefällt. – Sie wurde von uns zwar kritisiert, letztendlich aber akzeptiert. Wir halten es zwar nach wie vor für unverantwortlich einem Jugendverein, der kostenfreie Angebote an Jugendliche richtet, die Mieten so drastisch zu erhöhen – Dies ist und war aber nicht der Kritikpunkt, den wir in der aktuellen Diskussion mit der Stadt Rastatt anführen.
Der Verein Art Canrobert e.V. hat sich stets um einen Dialog mit der Stadtverwaltung und um die Vermeidung von Konflikten bemüht. Zur Durchsetzung von Lärmschutz- und Jugendschutzbestimmungen wurden daraufhin alle lauten Aktivitäten des Vereins (Probebetrieb, Konzertbetrieb) auf die der Nachbarschaft abgewandte Gebäudeseite verlegt. – Um Lärmbelästigungen der Nachbarschaft durch vor der Türe stehende Raucher zu vermeiden wurde überdies ein Raucherraum in die ehemaligen Damengarderobe des Vereinsheims eingebaut. Aus Platzgründen war dies alternativlos. Da diese Garderobe als Durchgangsraum zur Damentoilette dient, ist eine Nutzung der Damentoilette aus Jugendschutzgründen rechtlich nicht zulässig. Dem Verein wurde in einem Gespräch mit der Stadtverwaltung signalisiert, dass man hierfür zukünftig eine der 4 aktuell leerstehenden, aber voll funktionsfähigen Toiletten, in dem SWI Gebäude zur Verfügung stellen könne. – Diese stehen zum Teil seit Bezug des Gebäudes im Jahre 2004 – Also seit bereits über 7 Jahren ungenutzt bereit und könnten dem Verein sehr kurzfristig überlassen werden.
Die unbenutzbare Damentoilette wurde in der Erwartung, eine weitere Toilette zur Verfügung gestellt zu bekommen, von uns in eine Küche umgebaut. Der Einbau erfolgte zwar ohne Abstimmung mit der Stadtverwaltung, jedoch entgegen ihrer Behauptung wurden die Kabel keinesfalls laienhaft „angezapft“, sondern durch Fachpersonal über einen Sicherungskasten angeschlossen.
Wo gehobelt wird, da fallen Späne und wo gebohrt wird, da gibt es Staub. – Dies hat eine Baustelle nun mal an sich. – Eine sich im Bau befindlichen Küche, in der klar offensichtlich noch Unmengen an Gerätschaften zum Fertigstellung lagern, als einen Hygienemängel darzustellen, entzieht sich ebenfalls unserem Verständnis. – Vielmehr sehen wir diesen Vorwurf als fortgesetzten Versuch unseren Verein in seiner selbstverwalteten Arbeit einzuschränken.
Weitere Indizieren hierfür sehen wir folgenden Punkten:
1. Dem Verein wird statt einem Änderungsmietvertrag ein vollständig geänderter Mietvertrag zur Unterschrift vorgelegt
Art Canrobert e.V. muss entgegen dem Gemeinderatsbeschluss nicht nur eine Mieterhöhung um gut 115 % akzeptieren, sondern erhielt durch die Stadtverwaltung einen vollkommen geänderten Mietvertrag. Die Stadtverwaltung überträgt dabei typische Vermieterpflichten auf Art Canrobert e.V. und sichert sich teils rechtlich fragwürdige Sonderkündigungs- und sonstige Rechte zu.
2. Die Kommunikation findet nicht auf Augenhöhe statt
Statt mit dem Verein konstruktiv an Lösungen zu arbeiten zieht die Stadtverwaltung bedauerlicherweise eine Kommunikation über eingeschriebene Briefe vor und erschwert persönliche Termine. – Wünscht die Stadt ein persönliches Gespräch, so werden Zeiten und Orte – selbstverständlich kurzfristig und während normalen Arbeitszeiten – vorgegeben.
3. Unhaltbare Vorwürfe führen zu Abmahnungen
In einem ersten Schreiben wirft uns die Stadt, entgegen ihrer jetzigen Berichterstattung, deutlich mehr Vergehen gegen den Mietvertrag vor. Unsere schriftliche Stellungnahme bezüglich der Vorwürfe und Auszüge aus dem Schriftverkehr werden wir spätestens am 11.08.2011 auf http://www.artcanrobert.de zum Download bereitstellen. Sie bedürfen noch der redaktionellen Aufbereitung.
4. Die Stadt erntet unsere Lorbeeren
Wer auf der Städtischen Homepage auf „Jugend“ klickt findet ein schönes Foto mit „Art Canrobert“ Banner im Hintergrund – Eine Aufnahme, die bei dem Kooperationsprojekt „Art & Action-Festival“ entstanden ist. Dieses Foto soll als Beweis dienen, dass Jugendlichen in Rastatt etwas geboten wird. – Dass im darauffolgenden Jahr ohne nachvollziehbaren Grund die Förderung für eben dieses Festival gestrichen wurde, verschweigt die Stadt an dieser Stelle gekonnt. – Dieses Festival wird seit dem von uns in Eigenregie durchgeführt. Dieses Jahr wird es auf Grund des Veranstaltungsverbotes nicht stattfinden können, ein herber Verlust für die Kulturlandschaft Rastatt.
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| Homepage der Stadt Rastattam 07.08.2011 |
5. Auch der E-Check bleibt nicht ohne Hürden
Um unser Veranstaltungsverbot aufzuheben und den Vereinsbetrieb wie gewohnt fortführen zu können, unterliegt der Verein der Auflage die elektrischen Anlagen überprüfen zu lassen. Was gewöhnlicher Weise komplikationslos von einem Elektrikermeister durchgeführt werden kann, wird von der Stadt als Vermieter durch weitere Hürden erschwert. So bedürfen wir –aus unerklärlichen Gründen - bei der Vergabe des Auftrages an einen Meisterbetrieb dem Einverständnis der Stadt. Weiter beweist uns die Stadt ihr Misstrauen, indem sie die durch uns beauftragte Firma zusätzlich durch städtisches Fachpersonal überwachen lässt.
6. Art Canrobert beschädigt Abrissgebäude
In Darstellungen bezeichnet die Stadt Rastatt das SWI Gebäude als marode und schließt nicht alleine deshalb weitere Investitionen in das SWI-Gebäude aus. Das dritte Stockwerk des Hauses steht bereits seit Jahren leer und kann zwecks defekter Heizungsanlage nicht einmal geheizt werden. – Hier sind beachtliche Mietschäden, die sich bereits im ebenfalls nicht beheizbaren Treppenhaus deutlich zeigen – vorprogrammiert. Das Gebäude befindet sich in einem so schlechten Zustand dass noch kürzlich der Komplettabriss in Betracht gezogen wurde. Es sollte einer Anschlussstraße zum angrenzenden Kasernengelände weichen, das bald erschlossen werden soll. An eine weitere Nutzung des Gebäudes in dieser Form ist in jedem Fall nicht zu denken. Die Stadt Rastatt nimmt trotzdem selbst kleinste Mietsachbeschädigungen wie angebrachte Plakate oder Wandgemälde als Abmahnungsgrund. Zur Umgestaltung der Toiletten im Rahmen der Aktionstage wurden die Stadtvertreter sogar mit Aktionsprogramm persönlich eingeladen.
7. Stadt begeht Räume ohne Vorankündigung
Die Stadtverwaltung hat Anfang Juli unsere Vereinsräume eigenmächtig „Begangen“. Für diese „Begehung“ führte die Stadtverwaltung „Gefahr im Vollzug“ an. Es erfolgte auch in diesem Fall keine ordnungsgemäße Information der Vorstände. – Eine Begehung unserer Räume erschütterte unser Vertrauen in die Stadtverwaltung zu tiefst und wird von unseren Mitgliedern als Verletzung ihrer Persönlichkeits- und Eigentumsrechte empfunden.
Diese Punkte, die keinesfalls den Anspruch auf Vollständigkeit erheben, zeigen deutlich, dass es hier weniger um die Sache, denn darum den Verein einzuschränken geht. Die Gründung eines Jugendgemeinderates, oder die Durchführung eines Jugendgipfels, können wir unter diesen Umständen nur als Farce bezeichnen. Den Jugendlichen in Rastatt wird durch solches Vorgehen das Recht auf Selbstbestimmung entzogen und sie werden entmündigt. Ein ungeheuerlicher Zustand, den wir, nicht nur als Betroffene, sondern auch als Anwälte der Jugend in Rastatt auf das Schärfste verurteilen.
Art Canrobert bleibt
Gez.
Die Vorstände im Namen aller Mitglieder
09.08. Die Geschichte geht weiter,...

Hier dokumentieren wir zwei Artikel aus BT und BNN von der Stadtverwaltung Rastatt. Bitte beachtet unsere Stellungnahme hierzu. Wir werden in den kommenden Tagen einige Auszüge aus dem Schriftwechsel mit der Stadt redaktionell aufbereiten und hier zum Download anbieten. Solidarisiert euch! Werdet Mitglied!

(Artikel können per Klick vergrößert werden)
07.08: Jusos Rastatt erklären sich solidarisch mit Art Canrobert e.V.
Die Jusos Rastatt haben sich in einer Pressemitteilung demonstrativ hinter den Verein Art Canrobert e.V. Rastatt gestellt . Den vollständigen Presseartikel findet ihr auch in unserem Pressearchiv und hier (Bild Links zeigt nur einen Ausschnitt des Artikels)
Veranstaltungsverbot im Art Canrobert e.V.
Liebe Besucherinnen,liebe Besucher,
es ist leider wahr! Der Verein Art Canrobert e.V. hat ein Veranstaltungsverbot auferlegt bekommen.
Begründet wird dieses Verbot mit einem vermeintlich erhöhten Brandrisiko durch unfachgerechte Elektroinstallationen. Wir sehen dieses Verbot jedoch mehr als fortgesetzten Versuch den Verein Art Canrobert e.V. in seiner selbstverwalteten Jugendarbeit einzuschränken. Bereits im letzten Jahr drohte dem Verein eine Mieterhöhung von ca. 890 %, welche nur durch massiven öffentlichen Druck abgewendet werden konnte - Nachdem man sich mit uns auf einer Verdopplung der Mieten geeinigt hatte (wohlgemerkt für einen Jugendverein, der kostenlose Sozialarbeit in Rastatt bietet!) wurde uns vom Eigenbetrieb Wohnungswirtschaft ein komplett neuer Mietvertrag zur Unterschrift vorgelegt. In diesem Mietvertrag müssen wir auf grundlegende Mieterrechte verzichten, es werden uns Vermietertypische Instandhaltungskosten übertragen und die Stadt Rastatt räumt sich besondere "Sonderkündigungsrechte" ein, die so weit gehen, dass wir bei leichtesten Verstößen gegen Ordnungsvorschriften bereits fristlos gekündigt werden können. Lediglich 2 Wochen nach Inkrafttreten des neuen Mietvertrages "beging" die Stadt Rastatt ohne Durchsuchungsbeschluss, Zeugen und ohne die Verantwortlichen des Vereins ordnungsgemäß zu informieren unsere Vereinsräume und verhängt gegen den Verein ein Veranstaltungsverbot. Begründet wurde diese agentenmäßige "Begehungsaktion" mit "Gefahr im Vollzug". In Kürze veröffentlichen wir an dieser Stelle eine umfangreiche Informationsbroschüre zum aktuellen Sachstand. Die Broschüre befindet sich bereits im Druck und kann kostenfrei (bis max. 50 Exemplare) per Mail bei uns bestellt werden. Gerne stellen wir entsprechende Druckdaten zur Verfügung. Wir hoffen, dass wir dieses Veranstaltungsverbot bald kippen können. Bis dahin bitten wir euch dringend Mitglied im Art Canrobert e.V. zu werden. Wir brauchen jetzt eure Unterstützung dringender denn Je! Art Canrobert bleibt!
Bild:Dieter Schütz, Pixelio.de
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